Foto: Jürgen Scheere

Chancengerechtigkeit für alle!

Hier zitieren wir die Ziele der Max-Planck-Gesellschaft, die auch für unser Institut gelten:

Talent, Kreativität und Leidenschaft - das sind die Eigenschaften, auf die die Max-Planck-Gesellschaft setzt. Die Gesellschaft fördert Mitarbeitende unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kulturellem Hintergrund oder sexueller Identität.

Das MPI für chemische Ökologie:

  • setzt auf Chancengleichheit für alle und handelt, um alle Anforderungen zur Herstellung von Gleichberechtigung umzusetzen und attraktive Rahmenbedingungen zu bieten
  • legt einen kontinuierlichen Fokus auf die Karriereförderung und ein besonderes Augenmerk auf seine Wissenschaftlerinnen: Sie sind in den Führungsebenen noch stark unterrepräsentiert und ihre Zukunftsperspektiven sind weniger klar als die ihrer männlichen Kollegen
  • strebt eine strukturierte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an, um ihn bei der Erreichung seiner individuellen Karriereziele zu unterstützen
  • baut Brücken, um die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf zu erleichtern und um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen
  • ist eine freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen: In einem Zeitraum von fünf Jahren (aktuell bis 2017) will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil von Frauen in Führungspositionen in drei verschiedenen Entgeltgruppen um jeweils fünf Prozentpunkte erhöhen.


Wie wir Brücken bauen

Langfristig hat sich die Max-Planck-Gesellschaft dem übergeordneten Ziel verschrieben, dass Qualifizierungswege in der Wissenschaft ohne geschlechtsspezifische Barrieren beschritten werden können: Denn spezielle Fördermechanismen oder Qualifizierungselemente für Wissenschaftlerinnen bergen das grundsätzliche Risiko, dass bestehende Strukturen bestehen bleiben; sie aber so zu verändern, dass Raum für Vielfalt entsteht, ist für die Max-Planck-Gesellschaft Motivation und Anspruch zugleich.

Dies dokumentiert auch der Ausschuss "Chancengleichheit" unter dem Vorsitz der Vizepräsidentin Asifa Akhtar. Ziel ist es, gemeinsam mit den wissenschaftlichen Sektionen eine erweiterte Chancengleichheitsstrategie nachhaltig zu implementieren und den Weg für einen Kulturwandel zu ebnen. Ein solcher Kulturwandel hat gute Aussichten auf Erfolg, wenn er von allen Funktions- und Hierarchieebenen einschließlich der Institutsleitung getragen und vorangetrieben wird.

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