Max-Planck-Forschungsgruppe Räuber und Giftige Beute

Wir untersuchen die chemische und evolutionäre Ökologie von Räubern und ihrer Beute.

“The ‘tenacity of life’ so characteristic of the warningly coloured lepidoptera on which [predators] feed, is to some extent also apparent in the vertebrate predators that attack them and appears to indicate a rather widespread phenomenon which is by no means understood.”
(Die "Beharrlichkeit des Lebens", die so charakteristisch ist für warnend gefärbte Schmetterlinge, die trotzdem gefressen werden, ist in gewissem Maße auch bei räuberischen Wirbeltieren zu beobachten, die diese Schmetterlinge erbeuten, und scheint auf ein weitverbreitetes Phänomen hinzuweisen, das keineswegs verstanden wird."

Miriam Rothschild, 1972

Unsere ZIELE sind:

  1. Evolutionsmuster im Verhalten von Räubern, die durch Beutegifte vermittelt werden, aufzudecken.
  2. Die Variation aposematischer Abwehrstrategien zur quantifizieren und einzelnen räuberischen Vögeln bzw. deren Gemeinschaften zuzuordnen.

Projekt eins - Konsum von Herzglykosiden und die Evolution der Zielsequenz-Unempfindlichkeit des Transmembranproteins Na+,K+-ATPase.
Amy Eacock 

Projekt zwei - Funktionale Divergenz eines Geschmacksrezeptors für Bitterstoffe bei toxinunempfindlichen Vögeln.
Fabio Miazzi 

Projekt drei - Zusammenhang zwischen der Variation in aposematischen Verteidiungsstrategien und der Zusammensetzung der räuberischen Vogelgemeinschaft im Laufe der Zeit und in einem großen geografischen Maßstab. 
Francesca Protti-Sánchez

Projekt vier - Aposematische Verteidiung: Gifte, visuelle Signale und oxidativer Stress.
Cecilia Heyworth und Paola Rubiano Buitrago