Mikrofluidik und nanostrukturierte Oberflächen für Probenvorbereitung und -analyse

Wir untersuchen derzeit intensiv die mögliche Anwendung von Mikrofluidik und technologischen Lab-on-Chip-Plattformen, um chemisch-ökologische Interaktionen zu verstehen. In einer Campus-weiten Kooperation wurde ein Chip entwickelt, der mit Hilfe von drei orthogonalen Methoden (Fluoreszenz, AFM-Optik und MALDI-MS) DNA-Sequenzen lesen kann (Ibáñez et al. 2008 Anal. Chem.).
Ein ähnliches Ableseverfahren auf planaren Mikrofluidik-Chips wurde für On-Chip-Assays für Hochdurchlauf-Untersuchungen enzymatischer Aktivität von Proteinen und ihren Inhibitoren angewendet (Halim et al. 2009 Proteomics). Für eine genauere Bestimmung der Bindungskonstanten wurde ein zuvor entwickelter Vollplastik-Chip eingesetzt, um die Bindungskonstanten von Lyosom und NAG-Oligomeren zu messen und ihrer enzymatischen Spaltung zu folgen (Svobodová et al. 2010 Electrophoresis).