Profil

Das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie erforscht ökologische Wechselbeziehungen mit molekularen, chemischen und neurobiologischen Methoden. Am Institut werden die Rolle, Vielfalt und Eigenschaften von chemischen Signalen, die die Interaktionen zwischen Organismen und ihrer Umwelt steuern, untersucht. Um das komplexe System chemischer Kommunikation zu verstehen, arbeiten am Institut Wissenschaftler aus den Bereichen Ökologie, Biochemie, organische Chemie, Entomologie, Verhaltenswissenschaften, Pflanzen- und Insektenphysiologie zusammen. [mehr]

Die fünf Abteilungen - Entomologie, Evolutionäre Neuroethologie, Bioorganische Chemie, Biochemie und Molekulare Evolution - bilden die Kernforschung am Institut.

Fakten zum Institut

Das Institut wurde im März 1996 von der Max-Planck-Gesellschaft gegründet. Die thüringische Stadt Jena wurde als Standort gewählt, weil hier mit der Friedrich-Schiller-Universität und zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen bereits ein attraktives wissenschaftliches Umfeld vorhanden war. Vor allem die Ansiedlung des neu erbauten Instituts auf dem Beutenberg Campus mit der räumlichen Nähe zu weiteren biologisch-chemischen Instituten schafft das Potential für wissenschaftliche Kooperationen und den Aufbau von Netzwerken.
Am Institut arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 31 verschiedenen Ländern.

Neben den fünf Direktoren, die den wissenschaftlichen Abteilungen vorstehen, arbeiten am Institut rund 180 Wissenschaftler, darunter ungefähr 80 Doktoranden und10 Diplom-, Master- und Bacheloranwärter. Insgesamt sind rund 390 Personen am Institut beschäftigt (Stand August 2016).
Eine Kernaufgabe des Instituts ist die Ausbildung von jungen Wissenschaftlern in modernen Methoden der chemischen Ökologie. Dazu wurde das Graduiertenprogramm der International Max Planck Research School ins Leben gerufen, das hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit gibt, in einem internationalen Umfeld ihre Studien zu vertiefen.

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