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Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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D-07745 Jena

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Aktuelle Bilder und Filme zum Download


Plants, like this wild tobacco Nicotiana attenuata, produce blumenol C derivates (blue) in their roots when they have established a functional symbiosis with arbuscular mycorrhizal fungi (pink). The substances are transported into the leaves and can be used as foliar markers for successful fungal associations. Graphic: Ming Wang, MPI Chem. Ecol.
Pflanzen wie die wilde Tabakart Nicotiana attenuata bilden Blumenol-C-Derivate (blau) in ihren Wurzeln, wenn sie eine funktionelle Lebensgemeinschaft mit arbuskulären Mykorrhiza-Pilzen (pink) eingegangen sind. Die Substanzen werden in die Blätter transportiert und können als Blattmarker für erfolgreiche Symbiosen mit Wurzelpilzen genutzt werden. Grafik: Ming Wang, MPI chem. Ökol.-

Die Larve des Westlichen Maiswurzelbohrers Diabrotica virgifera befällt die Wurzel einer Maispflanze. Fraßschäden durch diesen Schädling können verheerend sein und zu beträchtlichen Ernteausfällen führen. Foto: Cyril Hertz

Wanzen der Art Tupiocoris notatus sind weitverbreitete Tabakschädlinge. Mit ihren Stechrüsseln bohren sie die Blätter von Tabakpflanzen und anderen Nachtschattengewächsen an, um Pflanzensaft zu saugen. Copyright: Christoph Brütting, MPI chem. Ökol.

Welche Rolle spielen Bakterien, die eine Pflanze aus dem Boden rekrutiert, für das Überleben der Pflanze, hier des Kojotentabaks Nicotiana attenuata, in der Natur? Verbessern sie die Nährstoffaufnahme, erhöhen sie das Wachstum und die Fortpflanzungsrate? Verleihen sie Widerstandskraft gegen Fraßfeinde, wie die Raupe des Tabakschwärmers Manduca sexta? Und was passiert, wenn die Pflanzen antimikrobielle Peptide exprimieren, die bestimmte bakterielle Partner abtöten? Wie die Ergebnisse dieser Studie zeigten: die Aktivität der Peptide lässt die Pflanzen und ihre bakteriellen Partner weitgehend unbeeindruckt. Grafik: Arne Weinhold, MPI chem. Ökol.
Which impact do bacteria, which have been recruited by a plant from the soil, have on plant performance in nature (here: coyote tobacco Nicotiana attenuata)? Can they improve nutrient uptake, do they increase growth and fecundity? Can they provide resistance against the attack of herbivores, such as the tobacco hornworm Manduca sexta? And what happens if plants express antimicrobial peptides (AMP) which target specific bacterial partners? The results of the study show that AMP activity leaves the plants and their bacterial partners largely unimpressed. Graphic: Arne Weinhold, MPI Chem. Ecol.
Wurzelernte: Für die Analysen des Mikrobioms von Kojotentabakpflanzen (Nicotiana attenuata) wurden die Pflanzenwurzeln geerntet. Foto: Arne Weinhold, MPI chem. Ökol.
Auf dem Versuchsfeld der Brigham Young University im Lytle Ranch Preserve des US-Bundesstaates Utah erforschen die Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Ökologie die ökologischen Wechselwirkungen des Kojotentabaks Nicotiana attenuata in seinem natürlichen Lebensraum. Foto: Arne Weinhold, MPI chem. Ökol.

Bilder und Video zur Pressemeldung Warum manche Käfer Alkohol mögen

Der kleine Holzbohrer (Xyleborinus saxesenii) ist ein sogenannter Ambrosiakäfer. Diese zu den Borkenkäfern zählenden Käferarten züchten einen Pilzrasen, der die Wände ihrer Bohrgänge im Baumholz auskleidet. Der Pilzrasen dient den Käfern als Nahrung und wird Ambrosia („Götterspeise“) genannt. Foto: Gernot Kunz
Kleine Holzbohrer (Xyleborinus saxesenii) sind sogenannte Ambrosiakäfer. Diese zu den Borkenkäfern zählenden Käferarten züchten einen Pilzrasen, der ihnen als Nahrung dient. Die Käfer sind soziale Insekten und pflegen ihre Pilzgärten gemeinsam. Foto: Gernot Kunz
Elektronenmikroskopische Aufnahme des Nahrungspilzgartens in den Nestern von Ambrosiakäfern. Aufnahme: Peter Biedermann, Elektronenmikroskopisches Zentrum Jena.

Wie alle Ambrosiakäfer legen Schwarze Nutzholz-Borkenkäfer (Xylosandrus germanus) Tunnelsysteme im Holz an, an deren Gangwänden sie Pilze züchten. Die Pilzzucht ist nur in sozialen Gemeinschaften zu bewerkstelligen. Arbeitsteilig beteiligen sich erwachsene Weibchen an der Vergrößerung und Reinigung des Nests, der Brutpflege und der Zucht der Pilze. Die Pilzrasen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Film: Reinhard Weidlich
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Die Aktivierung bestimmter olfaktorischer Glomeruli korreliert mit jeweils unterschiedlichem Verhalten: Orange dargestellte Glomeruli stehen mit Futtersuche, grün dargestellte Glomeruli mit Eiablage in Beziehung. Grafik: Sonja Bisch-Knaden, MPI chem. Ökol.
The activation of different glomeruli may result in a different behavioral output: Glomeruli represented in orange correlate with feeding, glomeruli represented in green with oviposition behavior. Graphic: Sonja Bisch-Knaden, MPI Chem. Ecol.
Ein Tabakschwärmer (Manduca sexta) rollt seinen Saugrüssel aus, um Nektar aus einer Tabakblüte (Nicotiana attenuata) zu trinken. Copyright: Danny Kessler, MPI chem. Ökol.
Ein Tabakschwärmerweibchen (Manduca sexta) legt Eier auf die Blätter eines Kojotentabaks (Nicotiana attenuata). Copyright: Danny Kessler, MPI chem. Ökol.

Verhaltensexperiment im Windkanal: Ein weiblicher Tabakschwärmer (Manduca sexta) versucht mit ausgerolltem Saugrüssel am Filterpapier zu trinken.
Videoaufnahme bei Infrarotlicht: Sonja Bisch-Knaden, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie.
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Verhaltensexperiment im Windkanal: Ein Tabakschwärmerweibchen versucht Eier auf einem bedufteten Filterpapier abzulegen.
Videoaufnahme bei Infrarotlicht: Sonja Bisch-Knaden, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie.
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Verhaltensexperiment im Windkanal: Ein weiblicher Tabakschwärmer (Manduca sexta) versucht mit ausgerolltem Saugrüssel an einem bedufteten Filterpapier zu trinken.
Videoaufnahme bei geringer Beleuchtung: Sonja Bisch-Knaden, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie.
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Ein männlicher Bienenwolf der Art Philanthus rugosus sitzt auf einem Zweig in seinem Territorium in der Provinz Ostkap im Südosten der Republik Südafrika. Foto: Martin Kaltenpoth, Universität Mainz
Weiblicher Bienenwolf der Art Philanthus basilaris vor seinem Nesteingang in Utah/USA. Drei Gattungen dieser solitären Grabwespen kultivieren symbiotische Streptomyces Bakterien, die den Wespennachwuchs vor krankheitserregenden Pilzen schützen, indem sie eine Mischung aus bis zu 45 verschiedenen Antibiotika produzieren. Foto: Martin Kaltenpoth, Universität Mainz
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) macht die Verteilung symbiotischer Bakterien (Streptomyces philanthi) im Antennensekret eines Europäischen Bienenwolf-Weibchens (Philanthus triangulum) sichtbar. FISH-Visualisierung: Martin Kaltenpoth, Universität Mainz
Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) symbiotischer Bakterien im Antennensekret eines Europäischen Bienenwolf-Weibchens. FISH-Visualisierung: Martin Kaltenpoth, Universität Mainz