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Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hans-Knöll-Straße 8
D-07745 Jena

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Bilder und Videos zur Pressemeldung Wüstenameisen lassen sich nicht in die Irre führen

Wüstenameisen der Art Cataglyphis fortis. Copyright: Markus Knaden, MPI chem. Ökol.
Wüstenameise Cataglyphis fortis. Copyright: Markus Knaden, MPI chem. Ökol.
Wüstenameise Cataglyphis fortis. Copyright: Markus Knaden, MPI chem. Ökol.
Die Wüstenameise Cataglyphis fortis lebt in kargen Salzpfannen im wüstenhaften Süden Tunesiens. Wenn sie von der Nahrungssuche in ihr Nest zurückkehrt, vollbringt sie eine navigatorische Meisterleistung. Copyright: Markus Knaden, MPI chem. Ökol.

In diesem kurzen Video erklären Roman Huber und Markus Knaden ihre Forschung mit Ameisen der Art Cataglyphis fortis in der tunesischen Wüste.
Video: Markus Knaden, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
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In this short video, Roman Huber and Markus Knaden explain their research with Cataglyphis fortis ants in the Tunisian desert.
Video: Markus Knaden, Max Planck Institute for Chemical Ecology
In order to download video, click here.


The thistle tortoise beetle (Cassida rubiginosa) feeds on thistle leaves. Its favorite food plant is the field thistle, a dreaded weed in agriculture worldwide. Photo: Hassan Salem, Emory University
The thistle tortoise beetle, which is considered an important herbivore of the thistles, is used in biological control of the weed. Photo: Hassan Salem, Emory University
The beetle owes its ability to digest plant tissue to tiny bacteria that live in special organs near its gut. The cross-section shows the symbiotic organs associated with the gut of the beetle. In these sac-like reservoirs, the symbiotic bacteria (green) are housed.
Fluorescence in situ hybridization (FISH): Benjamin Weiss, Mainz University, and Hassan Salem, Emory University.

Essigfliegen-Pärchen auf einem Apfel. Foto: Benjamin Fabian, MPI chem. Ökol.
Im Hirn einer unverpaarten Essigfliege: Der Duft von Essig intensiviert das Geruchssignal des männlichen Sexuallockstoff cis-Vaccenyl-Azetat. Die Aktivierung des Glomerulus DA1 (rot) wird verstärkt. Essigduft in Kombination mit dem Lockstoff erhöht die Paarungsbereitschaft des Fliegenweibchens signifikant. Grafik: Silke Sachse, MPI chem. Ökol.
In the brain of a virgin female Drosophila: Vinegar boosts the odor signal of the male pheromone cis-vaccenyl acetate. Activation of the glomerulus DA1 is enhanced. Vinegar odor in combination with the sexual attractant significantly increases female receptivity during courtship. Graphic: Silke Sachse, MPI Chem. Ecol.
Synergistische, sich gegenseitig verstärkende Wirkung des männlichen Pheromons cis-Vaccenyl-Azetat (cVA) und Essig. Grafische Darstellung modifiziert nach Das et al., PNAS
Synergistic effect of the male sex pheromone cis-vaccenyl acetate (cVA) and vinegar. Graphical presentation modified from Das et al., PNAS

Paarungsexperimente mit Drosophila melanogaster: Obwohl erkrankte Taufliegen größere Mengen von Sexuallockstoffen bilden, um Partner anzulocken, sind die kranken Tiere meistens schon zu schwach, um sich noch zu verpaaren und fortzupflanzen. Die vermehrte Pheromonproduktion nützt daher nur den Krankheitserregern, die sich weiter ausbreiten können, während der Duft der kranken Fliegen für gesunde Fliegen zur tödlichen Falle wird. Foto: Anna Schroll
Ian Keesey analysiert die Düfte einzelner Fliegen mittels GC/MS (Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung). Bei kranken Fliegen waren deutlich erhöhte Mengen der Fliegenpheromone messbar. Foto: Anna Schroll
Essigfliegen sind zahlreich auf überreifem Obst wie dieser Kirsche zu finden. Sie geben Lockstoffe (Aggregations- und Sexualpheromone) ab, um ihre Artgenossen zu einer interessanten Futterquelle zu rufen. Foto: Anna Schroll
Bakterienkultur in einer Petrischale: Bestimmte bakterielle Krankheitserreger verändern den Stoffwechsel in Essigfliegen derart, dass eine erhöhte Produktion von Pheromonen die Folge ist. Foto: Ian W. Keesey, MPI chem. Ökol.

In der Natur umschlingt das Geflecht des Teufelszwirns verschiedenste Pflanzenarten. Über das Geflecht der Schmarotzerpflanze werden auch Informationen zum Schädlingsbefall ausgetauscht, die von ökologischem Nutzen für die Wirtspflanzen sind. Foto: Jingxiong Zhang, Chinesische Akademie der Wissenschaften
Der Parasit Cuscuta australis (Südliche Seide) verbindet zwei Sojapflanzen. Foto: Jingxiong Zhang, Chinesische Akademie der Wissenschaften
Zwei Ackerschmalwand-Pflanzen (Arabidopsis thaliana) sind über Teufelszwirn-Brücken miteinander verbunden. Foto: Jingxiong Zhang, Chinesische Akademie der Wissenschaften
Bill S. Hansson ist seit 2006 Direktor der Abteilung Evolutionäre Neuroethologie am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena. Seit Juni 2014 ist er als Vizepräsident für die Biologisch-Medizinische Sektion der Max-Planck-Gesellschaft zuständig. Der Schwede wurde jetzt in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen. Foto: Anna Schroll

Ein adulter Totengräber-Käfer (N. vespilloides) ist im Begriff loszufliegen. Die Käfer stellen ihre elterliche Fürsorge dadurch zur Schau, dass sie ihrem Nachwuchs Tierkadaver als Futter zur Verfügung stellen, die von ihnen vorverdaut und chemisch haltbar gemacht wurden. Dafür tragen sie Mund- und Analsekrete auf die Kadaver auf. Foto: Martin Kaltenpoth, MPI chem. Ökol.
Bakterien, die hintere Darmabschnitte des Totengräbers N. vespilloides besiedeln. Die Abbildung zeigt einen Querschnitt des bakterienreichen Enddarms eines adulten Käfers. Die mit Fluoreszenz markierten Bakterien sind gelb oder grün dargestellt, die Zellkerne des Wirts blau. Fluoreszenz- Mikroskopie: Martin Kaltenpoth, MPI chem. Ökol.

Bakterielle Symbionten (Burkholderia gladioli) bewohnen Reservoire im Fortpflanzungssystem des Wollkäfers Lagria villosa. Die mit Fluoreszenz markierten Bakterien sind gelb dargestellt, die Zellkerne des Wirtsinsekts blau. Die Bakterien produzieren Antibiotika, die den Käfereiern Schutz vor Schimmelpilzen im Boden verleihen. Copyright: Paul Gaube und Laura V. Flórez, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Die Wollkäfer ernähren sich von einer Vielfalt von Nutzpflanzen, darunter auch die Sojabohne. Ihre auf die Blätter übertragenen Symbionten schädigen dort das Pflanzengewebe. Copyright: Laura V. Flórez, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Ein Tabakschwärmer (Manduca sexta) saugt in der Nacht mit seinem Saugrüssel Nektar aus der Blüte des Kojotentabaks Nicotiana attenuata. Auf dem Saugrüssel befinden sich Sinneszellen, die auf den Blütenlockstoff (E)-α-Bergamoten ansprechen. Copyright: Danny Kessler, MPI chem. Ökol.
Eine Raubwanze der Gattung Geocoris greift eine frisch geschlüpfte Tabakschwärmerraupe an. Bei Raupenbefall emittieren Tabakblätter am Tag ebenfalls (E)-α-Bergamoten, das nun die Feinde der Raupen anlockt. Copyright: André Kessler, Cornell University

Aleš Svatoš und Benjamin Bartels vor dem LAESI-Massenspektrometer bei der Vorbereitung einer Probe. Copyright: Angela Overmeyer, MPI chem. Ökol.
Speziell angefertigte Laser-Quelle für bildgebende Massenspektrometrie: Mit Hilfe der verbesserten Laser-Ablations-Elektrospray-Ionisierung (LAESI) können nun auch die Oberflächen von unebenen Proben, wie dieses zerklüftete Stück eines Wirsingblatts, analysiert werden. Copyright: Benjamin Bartels, MPI chem. Ökol.
Höhenprofil einen Wirsingstückes (4 x 4 mm). Die maximale Höhendifferenz beträgt 2.38 mm. Copyright: Benjamin Bartels, MPI chem. Ökol.
Height profile of a piece of savoy cabbage (4 x 4 mm). The maximum difference in height is 2.38 mm. Copyright: Benjamin Bartels, MPI Chem. Ecol.

Enterococcus mundtii-Darmbakterien (gelb) bilden einen Biofilm auf der Darmschleimhaut des Afrikanischen Bauwollwurms Spodoptera littoralis. Die symbiotischen Bakterien produzieren ein Kanal-bildendes Peptid namens Mundticin: Im Darm des Baumwollwurms dringt es in die Zellmembram von krankheitsübertragenden Bakterienzellen (blau und rosa) ein und tötet diese. Symbiotische Bakterienzellen (grün), wie beispielsweise Clostridien oder andere E. mundtii-Bakterien, sind gegenüber Mundticin unempfindlich. Grafik: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China
Raupe (oben und Mitte) und Puppe (unten) des Baumwollwurms Spodoptera littoralis, die mit dem Krankheitserreger Enterococcus faecalis infiziert wurden. Enterococcus mundtii im Darm gesunder Raupen hält diesen pathogenen Konkurrenten in Schach und verhindert eine Infektion. Fotos: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) zeigt, dass bakterielle Enterococcus Zellen (gelb) in hoher Dichte an der Schleimschicht kleben, die die Darmwand überzieht. Aufnahme: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China