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Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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D-07745 Jena

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Aktuelle Bilder und Filme zum Download


Bill S. Hansson ist seit 2006 Direktor der Abteilung Evolutionäre Neuroethologie am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena. Seit Juni 2014 ist er als Vizepräsident für die Biologisch-Medizinische Sektion der Max-Planck-Gesellschaft zuständig. Der Schwede wurde jetzt in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen. Foto: Anna Schroll

Ein adulter Totengräber-Käfer (N. vespilloides) ist im Begriff loszufliegen. Die Käfer stellen ihre elterliche Fürsorge dadurch zur Schau, dass sie ihrem Nachwuchs Tierkadaver als Futter zur Verfügung stellen, die von ihnen vorverdaut und chemisch haltbar gemacht wurden. Dafür tragen sie Mund- und Analsekrete auf die Kadaver auf. Foto: Martin Kaltenpoth, MPI chem. Ökol.
Bakterien, die hintere Darmabschnitte des Totengräbers N. vespilloides besiedeln. Die Abbildung zeigt einen Querschnitt des bakterienreichen Enddarms eines adulten Käfers. Die mit Fluoreszenz markierten Bakterien sind gelb oder grün dargestellt, die Zellkerne des Wirts blau. Fluoreszenz- Mikroskopie: Martin Kaltenpoth, MPI chem. Ökol.

Bakterielle Symbionten (Burkholderia gladioli) bewohnen Reservoire im Fortpflanzungssystem des Wollkäfers Lagria villosa. Die mit Fluoreszenz markierten Bakterien sind gelb dargestellt, die Zellkerne des Wirtsinsekts blau. Die Bakterien produzieren Antibiotika, die den Käfereiern Schutz vor Schimmelpilzen im Boden verleihen. Copyright: Paul Gaube und Laura V. Flórez, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Die Wollkäfer ernähren sich von einer Vielfalt von Nutzpflanzen, darunter auch die Sojabohne. Ihre auf die Blätter übertragenen Symbionten schädigen dort das Pflanzengewebe. Copyright: Laura V. Flórez, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Ein Tabakschwärmer (Manduca sexta) saugt in der Nacht mit seinem Saugrüssel Nektar aus der Blüte des Kojotentabaks Nicotiana attenuata. Auf dem Saugrüssel befinden sich Sinneszellen, die auf den Blütenlockstoff (E)-α-Bergamoten ansprechen. Copyright: Danny Kessler, MPI chem. Ökol.
Eine Raubwanze der Gattung Geocoris greift eine frisch geschlüpfte Tabakschwärmerraupe an. Bei Raupenbefall emittieren Tabakblätter am Tag ebenfalls (E)-α-Bergamoten, das nun die Feinde der Raupen anlockt. Copyright: André Kessler, Cornell University

Aleš Svatoš und Benjamin Bartels vor dem LAESI-Massenspektrometer bei der Vorbereitung einer Probe. Copyright: Angela Overmeyer, MPI chem. Ökol.
Speziell angefertigte Laser-Quelle für bildgebende Massenspektrometrie: Mit Hilfe der verbesserten Laser-Ablations-Elektrospray-Ionisierung (LAESI) können nun auch die Oberflächen von unebenen Proben, wie dieses zerklüftete Stück eines Wirsingblatts, analysiert werden. Copyright: Benjamin Bartels, MPI chem. Ökol.
Höhenprofil einen Wirsingstückes (4 x 4 mm). Die maximale Höhendifferenz beträgt 2.38 mm. Copyright: Benjamin Bartels, MPI chem. Ökol.
Height profile of a piece of savoy cabbage (4 x 4 mm). The maximum difference in height is 2.38 mm. Copyright: Benjamin Bartels, MPI Chem. Ecol.

Enterococcus mundtii-Darmbakterien (gelb) bilden einen Biofilm auf der Darmschleimhaut des Afrikanischen Bauwollwurms Spodoptera littoralis. Die symbiotischen Bakterien produzieren ein Kanal-bildendes Peptid namens Mundticin: Im Darm des Baumwollwurms dringt es in die Zellmembram von krankheitsübertragenden Bakterienzellen (blau und rosa) ein und tötet diese. Symbiotische Bakterienzellen (grün), wie beispielsweise Clostridien oder andere E. mundtii-Bakterien, sind gegenüber Mundticin unempfindlich. Grafik: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China
Raupe (oben und Mitte) und Puppe (unten) des Baumwollwurms Spodoptera littoralis, die mit dem Krankheitserreger Enterococcus faecalis infiziert wurden. Enterococcus mundtii im Darm gesunder Raupen hält diesen pathogenen Konkurrenten in Schach und verhindert eine Infektion. Fotos: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) zeigt, dass bakterielle Enterococcus Zellen (gelb) in hoher Dichte an der Schleimschicht kleben, die die Darmwand überzieht. Aufnahme: Yongqi Shao, Universität Zhejiang, Hangzhou, China