Duftspuren - Die chemische Sprache der Natur

Sonderausstellung im Phyletischen Museum vom 8.12.2017  bis 26.8.2018

Die chemische Sprache ist die älteste Form der Kommunikation in der Natur: Signalmolekule erlauben die Erkennung von Freunden und Feinden, das Auffinden von Futterquellen aber auch die Strukturierung von komplexen Ökosystemen. Vom Bienenstaat bis zur Bakterienkultur werden Gemeinschaften durch chemische Signale organisiert. Genauso vielfältig wie die Wirkung ist die Zusammensetzung der Dufte. Riechen und erfahren Sie selbst, wie diese unbekannte Sprache gesprochen und verstanden wird: Wie organisieren Ameisen ihren komplexen Staat? Wie erkennen Bakterien ihre Artgenossen? Wie können sich Pflanzen und Pilze gegen Schädlinge verteidigen? Wie funktioniert chemische Kommunikation unter Wasser?

Die Sonderausstellung führt ein in das Reich der Geruchsstoffe – eine Welt jenseits des Sichtbaren – die eine wesentliche Grundlage der Interaktion aller Lebewesen bildet. Vielfalt und Faszination der chemischen Sprache werden beleuchtet und die Besucher an die Struktur und Wirkweise von Signalmolekülen herangefuhrt.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 7.12.2017, 18:00 Uhr

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich ChemBioSys unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.