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Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Pressebeauftragte, Frau Angela Overmeyer.
Bilder Pressemeldung "Asiatische Marienkäfer nutzen Bio-Waffen gegen ihre europäischen Verwandten"

- In Frühjahr und Herbst kommt es zu massenhaftem Auftreten des Asiatischen Marienkäfers. Copyright: Andreas Vilcinskas, Justus-Liebig-Universität Gießen

- Eine mit Kolibakterien beimpfte Petrischale - erkennbar an den weißen Punkten - zeigt das enorme antibakterielle Potenzial von H. axyridis. Während sich um die heimischen Marienkäferarten Coccinella septempunctata und Adalia bipunctata kein oder nur ein kleiner Hemmhof gebildet hat, werden in der Umgebung von H. axyridis die Bakterien abgetötet. Copyright: Andreas Vilcinskas, Justus-Liebig-Universität Gießen
Bilder Pressemeldung "Transistor in der Fliegen-Antenne"

- Die Antennen der Fruchtfliege Drosophila melanogaster, hier in dunkelgelb schematisch dargestellt. Graphik für filmische Animation: Moves Like Nature, Kimberly Falk; Dieter Wicher, MPI chem. Ökol.

- Duftmoleküle (dunkelrot) umgeben eine Fruchtfliege. Graphik für filmische Animation: Moves Like Nature, Kimberly Falk; Dieter Wicher, MPI chem. Ökol.

- Bei den empfindlichen Geruchsrezeptoren handelt es sich um Protein-Dimere, die aus einem Duftrezeptor (Or22a) und einem Ko-Rezeptor (Orco) bestehen und sehr sensitiv Reaktionen auf Duftmoleküle vermitteln können. Zustand der Sensibilisierung - schwacher Ionenfluss, bewirkt durch cAMP. Copyright: Dieter Wicher, MPI chem. Ökol.
Film Pressemitteilung "Transistor in der Fliegen-Antenne"
Warum Fliegen so gut riechen können: Diese Animation zeigt, wie das Riechen bei Insekten auf der Ebene der Duftrezeptoren funktioniert.
Duftmoleküle entströmen einem Glas Wein und nähern sich der Antenne, der Nase einer Fruchtfliege. Die Antenne ist mit feinen Sinneshärchen, den Sensillen besetzt, in denen sich die mit Duftrezeptoren besetzten Dendriten der Rezeptorneuronen befinden. Die Duftmoleküle gelangen durch Poren in das Innere der Sensillen an die Dendritenoberfläche und binden kurzzeitig an den Rezeptoren. Diese bestehen aus einem duftbindendem Protein, wie hier Or22a, und dem Ko-Rezeptor-Protein Orco. Hinsichtlich ihrer Funktion sind sie sowohl metabotrope Rezeptoren (Zellmembran-Rezeptoren), die intrazelluläre Signalsysteme aktivieren, als auch ionotrope Rezeptoren (Ionenkanal-Rezeptoren), die nach Bindung eines Duftmoleküls einen Ionenkanal bilden.
Bei einer sehr geringen Duftkonzentration wird zunächst nur eine metabotrope Signalkaskade in Gang gesetzt. Die Molekülbindung an Or22a aktiviert das stimulatorische G-Protein Gs. Dieses aktiviert das Enzym Adenylatzyklase, welche die Umwandlung des Nukleotids Adenosintriphosphat (ATP) in cyclisches Adenosinmonophosphat (cAMP) katalysiert. Dieses Signalmolekül bindet an das Orco-Protein, welches daraufhin eine Ionenkanalpore öffnet, wodurch Na+- und Ca2+-Ionen in die Zelle strömen. Auf diese Weise macht die Aktivierung des Orco-Kanals das Rezeptorpaar Or22a/Orco empfindlicher für Duftmoleküle. Das nächste Duftmolekül, welches an das Rezeptorprotein Or22a bindet, löst die Öffnung einer großen Pore zwischen beiden Proteinen aus. Der ionotrope Rezeptor ist nun aktiviert, stimuliert das Sinnesneuron und ein Signal wird an das Gehirn weitergeleitet. Bei einer hohen Duftkonzentration ist Or22a im zeitlichen Mittel ständig von Molekülen besetzt, wodurch der ionotrope Rezeptor und somit das Sinnesneuron direkt ohne vorherige Sensitivierung aktiviert wird.
Mithin können die Duftrezeptoren von Insekten ihre Sensitivität entsprechend der jeweiligen Konzentration an Duftmolekülen selbst regulieren. Geringste Duftmengen sensitivieren das System und bereiten es darauf vor, ein Signal an das Gehirn weiterzuleiten, wenn der Reiz sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne wiederholt. Die Stimulierung mit einer höheren Duftkonzentration führt zu einer direkten Signalweiterleitung ins Gehirn.
Produktion: Moves Like Nature, Kimberley Falk, Jena
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Bilder Pressemeldung "Metallionen regulieren den Terpen-Stoffwechsel in Insekten"
Bilder Pressemeldung "Feuerwanzen brauchen Symbiose-Bakterien zum Überleben"

- Die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) kultiviert bakterielle Symbionten in ihrem Mitteldarm, die für ihr Wachstum und ihre Fortpflanzung notwendig sind. Copyright: Martin Kaltenpoth/MPI chem. Ökol.

- Die afrikanische Baumwollwanze (Dysdercus fasciatus) kultiviert bakterielle Symbionten in ihrem Mitteldarm, die für ihr Wachstum und ihre Fortpflanzung notwendig sind. Copyright: Martin Kaltenpoth/MPI chem. Ökol.

- Die Max-Planck-Forschungsgruppe Insektensymbiose: Martin Kaltenpoth, Aileen Berasategui, Benjamin Weiss, Eugen Bauer, Sailendharan Sudakaran, Taras Nechitaylo, Peter Biedermann, Tobias Engl (hintere Reihe, von links nach rechts); Sabrina Köhler, Laura Flórez, Hassan Salem (vorne sitzend). Copyright: MPI chem. Ökol.
Bilder Pressemeldung "Nicht ohne meine Mikroben"

- Waldmaikäferlarve (Engerling), die im Boden eine Karotte anfrisst. Während einer drei- bis fünfjährigen Entwicklungszeit ernähren sich Engerlinge unterirdisch von Baumwurzeln. Copyright: Erika Arias Cordero/MPI chem. Ökol.
Bilder Pressemeldung "Direktschaltung im Fruchtfliegenhirn: STOPP, diese Nahrung ist verdorben"

- Geosmin, der typisch erdige Geruchsstoff, der von Schimmelpilzen und anderen Mikroben abgegeben wird. Im Bild seine Strukturformel - ein bicyclischer Alkohol - sowie eine verrottende, mit einem Penicillium-Pilz befallene Orange. Obwohl der Geosmingeruch in der Natur sehr weit verbreitet ist, wird er nur von bestimmten Mikroorganismen produziert und abgegeben. Copyright: Cell Press / Elsevier / MPI chem. Ökol./Stensmyr
Film Pressemitteilung "Direktschaltung im Fruchtfliegenhirn: STOPP, diese Nahrung ist verdorben"
Bill Hansson und Marcus Stensmyr erläutern die Ergebnisse ihrer jetzt veröffentlichten Studie.
Video: Cell Press / Elsevier / Max-Planck-Institut für chemische Ökologie/Stensmyr, Hansson.
Produktion: Kimberly Falk, Jena
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Bilder Pressemeldung "Abwehr von Fraßschädlingen bei Farnen"
Bilder Pressemeldung "Forscher beobachten Krabben auf der Weihnachtsinsel mit GPS-Satelliten"

- Jakob Krieger mit einem Palmendieb (Birgus latro), der mit einem GPS Gerät und einem Sender ausgestattet wurde. Copyright: Jakob Krieger, Universität Greifswald
Bilder Pressemeldung "Blattduftstoffe vermitteln biologischen Pflanzenschutz und steigern pflanzliche Fitness"
Filme Pressemeldung "Blattduftstoffe vermitteln biologischen Pflanzenschutz und steigern pflanzliche Fitness"
Der erste Film zeigt eine Raupe, die auf Wildtyp-Pflanzen des Kojotentabaks Protease-Hemmer aufgenommen hatte. Sie reagiert deutlich geschwächt auf den "Angriff" mit der Pinzette. Copyright: Meredith Schuman/MPI chem. Ökol.
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Der zweite Film zeigt eine Raupe, die auf einer Protease-Hemmer defizienten Tabakpflanze gefressen hatte. Sie setzt sich deutlich gegen den "Angriff" mit der Pinzette zur Wehr. Copyright: Meredith Schuman/MPI chem. Ökol.
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Bilder Pressemeldung "Insektizid-Resistenz durch Neukombination zweier Gene"
Bilder Pressemeldung "Feuchte Luft steigert Geruchswahrnehmung bei Einsiedlerkrebsen"

- Zwei Einsiedlerkrebse der Art Coenobita clypeatus. Die Geruchswahrnehmung von Einsiedlerkrebsen ist, verglichen mit Insekten, noch unterentwickelt. Copyright: Katrin Groh, MPI chem. Ökol.
Bilder Pressemeldung "Wichtiger enzymatischer Schritt der Kokain-Synthese aufgeklärt"

- Kokapflanze (Erythroxylum coca) und die molekulare Struktur des Kokains (grau: Kohlenstoff, blau: Stickstoff, rot: Sauerstoff, weiß: Wasserstoff).Copyright: John D'Auria, MPI chem. Ökol.

- Gewebeschnitt durch eine junge, noch um den jungen Spross gewickelte Blattanlage (Balken: 0,1 Millimeter). Die grün gefärbten Bereiche (Immunoblot) markieren das dort in großer Menge vorhandene Enzym MecgoR, das den vorletzten Schritt der Kokain-Biosynthese katalysiert. Copyright: Jan Jirschitzka, MPI chem. Ökol.
Bilder Pressemeldung "Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft"
Bilder Pressemitteilung "Fliegen verarbeiten anziehende und abschreckende Gerüche in unterschiedlichen Hirnregionen"

- Zwei Aufnahmen des Gehirns einer riechenden Fruchtfliege; links: Aktive Glomeruli, dargestellt durch farbiges Aufleuchten, nach Gabe eines abschreckenden Duftes (Linalool); rechts: Aktive Glomeruli nach Applikation eines Lockstoffes (3-Methylthio-1-Propanol). Es zeigt sich, dass abschreckendes Verhalten in seitlich angeordneten Hirnarealen, anlockendes Verhalten in mittigen Bereichen erzeugt wurde. Copyright: Antonia Strutz, MPI chem. Ökol.
Film Pressemitteilung "Fliegen verarbeiten anziehende und abschreckende Gerüche in unterschiedlichen Hirnregionen"
Der Film zeigt die Flywalk-Apparatur und Tests mit anlockendem Duftstoff.
Copyright: Markus Knaden, MPI chem. Ökol.
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Bilder Pressemitteilung "Orientierung von Ameisen in der Wüste: Jedes Merkmal zählt"

- Doktorandin Cornelia Buehlmann bei Experimenten mit Wüstenameisen, beobachtet von interessierten Kindern. Copyright: Elisa Badeke, MPI chem. Ökol.

- Ameisen der Art Cataglyphis noda vor ihrem Nesteingang -einem kleinen Loch im Boden des Experimentierkanals. Copyright: Elisa Badeke, MPI chem. Ökol.
Film Pressemeldung "Orientierung von Ameisen in der Wüste: Jedes Merkmal zählt"
Ameisen der Art Cataglyphis fortis folgen dem Nestduft. Gezeigt ist i.) der Aufbau eines Experiments in der Wüste Tunesiens, ii.) das Sichtbarmachen der Duftfahne über dem Nest mittels Rauch und Faden, und iii.) das Nest wird von einer Ameise gegen die Duftfahne (Windrichtung durch Faden sichtbar gemacht) angepeilt. Der für Insekten typische, zielsichere Zickzack-Lauf gegen die Windrichtung ist deutlich erkennbar. Copyright: C. Buehlmann, M. Knaden, MPI chem Ökol.
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Bilder Pressemitteilung "Biorhythmen von Pflanzen im Freiland erforschen - dank Förderung des Europäischen Forschungsrats (ERC)"
Bilder Pressemeldung "Gelbe Biotechnologie: Insekten-Gene im Hochdurchsatz mithilfe von Futterpflanzen erforschen "
Bilder Pressemeldung "Neue Bakterien-Toxine gegen resistente Pflanzenschädlinge"
Bilder Pressemeldung "Anti-Mückenmittel machen Insekten orientierungslos"
Bilder Pressemeldung "Bakterium im Raupendarm besitzt molekularen Eisenspeicher"

- Molekulare Struktur des Enzyms N-Acyl-Aminosäure-Hydrolase (AAH) aus Microbacterium arborescens:Darstellung der Proteinoberfläche mit negativen (roten) und positiven (blauen) Ladungen. Das Dreieck kennzeichnet die Eisenaufnahmepore. Copyright: Kornelius Zeth, MPI Tübingen

- Molekulare Struktur des Enzyms N-Acyl-Aminosäure-Hydrolase (AAH) aus Microbacterium arborescens: Längsschnitt durch die Pore mit Darstellung des Eisenaufnahmemechanismus. Eintretende Eisen(II)ionen, von 6 Wassermolekülen umgeben (räumliche Darstellung im Kasten unten rechts), werden zu Eisen(III)ionen oxidiert und verlieren dabei ihre Hydrathülle, bevor sie im Inneren des Moleküls eingelagert werden. Copyright: Kornelius Zeth, MPI Tübingen
Bilder Pressemeldung "Schweizer Franken für Pflanzenforschung in Jena"
Bilder Pressemeldung "Naschen mit Nebenwirkung"

- Eine „rough harvester“ Ameise (Pogonomyrmex rugosus) hat die Larve an ihrem Geruch erkannt und verschleppt sie in ihr Nest. Den für sie gefährlichen Geruch gibt die Raupe wegen des aus den Blatthärchen stammenden acylierten Rohrzuckers unfreiwillig ab. Copyright: I. T. Baldwin, MPI chem. Ökol.

- Larve des Tabakschwärmers Manduca sexta, die Blatthärchen des wilden Tabaks (Nicotiana attenuata) verspeist. Copyright: A. Weinhold, MPI chem. Ökol.
Film Pressemeldung "Naschen mit Nebenwirkung"
Larve des Tabakschwärmers Manduca sexta, die an den Blatthärchen des wilden Tabaks (Nicotiana attenuata) lutscht. Copyright: I. Baldwin, MPI chem. Ökol.
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Bilder Pressemeldung "Das Antennen-Transkriptom des Tabakschwärmers"

- Der nachtaktive Tabakschwärmer (Manduca sexta) hat mit Hilfe seiner Antennen Blüten des wilden Tabaks anhand ihres spezifischen Geruchs erkannt und erfreut sich am Nektar. Copyright: D. Kessler, MPI chem. Ökol.

- Gewebeschnitt einer Antenne des Tabakschwärmer-Männchens. Die roten und grünen Punkte sind der Nachweis von Transkripten zweier verschiedener Geruchsrezeptoren (Balken: 50 Mikrometer). Copyright: C. König, MPI chem. Ökol.

- Rechte Gehirnhemisphäre eines Mottenweibchens. Die insgesamt 70 Glomeruli (Nervenkörperchen), die ein von den Antennen kommendes Geruchssignal spezifisch verarbeiten, sind als 3D-Rekonstruktion in Falschfarben wiedergegeben. Copyright: L. Kübler, MPI chem. Ökol.

- Rechte Gehirnhemisphäre eines Mottenweibchens: Oben: Optischer Schnitt. Das mit den Antennen über ein Nervenbündel (AN, antennal nerve fibers) verbundene Nervenzentrum (AL, Antennallobus) ist im Gewebeschnitt als hellgrauer Bereiche erkennbar. Unten: Die insgesamt 70 Glomeruli (Nervenkörperchen), die ein von den Antennen kommendes Geruchssignal spezifisch verarbeiten, sind als 3D-Rekonstruktion in Falschfarben wiedergegeben. Copyright: L. Kübler, MPI chem. Ökol.
Film Pressemeldung "Das Antennen-Transkriptom des Tabakschwärmers"
Fahrt durch die Rekonstruktion des weiblichen Antennallobus. Gezeigt ist eine Abfolge gezeichneter Glomeruli, basierend auf konfokalen optischen Gewebeschnitten durch das Gehirn des Insekts. Copyright: L. Kübler, MPI chem. Ökol.
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Bilder Pressemeldung "Kreuzblütler: Von der Entstehung eines Enzyms"

- Im Kohl werden bestimmte Senfölglycoside mit Hilfe des Enzyms MAM (Methylthioalkylmalat-Synthase) hergestellt, das aus einem Vorläufer mit anderer Funktion hervorgegangen ist: dem Enzym IPMS (im Vordergrund dreidimensional dargestellt), das die Synthese von Leucin ermöglicht. Durch Wegfall von 120 Aminosäuren (blass im Hintergrund) sowie zwei Punktmutationen im aktiven Zentrum ist IMPS zur MAM evolviert. Copyright: A. Schneider, MPI chem. Ökol.; Enzymmodell nach Koon, PNAS 101, 2004.
Film Pressemeldung "Wirtswechsel verändert Giftcocktail"
Eine Blattkäferlarve stülpt ihre Wehrdrüsensekrete aus, sobald sie attackiert wird - hier durch eine Pinzette. Copyright: Herafilm, Prag
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