Neurale Netzwerke im olfaktorischen System von Arthropoden

Neuronale Grundlagen des Riechens werden mit morphologischen und vergleichend-anatomischen Methoden aus evolutionärer Sicht untersucht. Wir studieren die olfaktorischen Systeme von Fliegen, Motten, Heuschrecken, Ameisen und verschiedener Crustaceenarten. Schlüsseltechniken sind die Konfokalmikroskopie, der Einsatz von neuronalen Fluoreszenzfarbstoffen und diverse Techniken der Elektronenmikroskopie (Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie) um Neuronen und Neuronenschaltkreise zu identifizieren, die bei der olfaktorischen Prozessierung im Gehirn eine Rolle spielen.

Um realistische Modelle von Gehirnstrukturen zu erhalten werden morphometrische Messungen und digitale Rekonstruktionen kombiniert mit algorithmischen Bildverfahren, wie z. B. der Registrierung neuronaler Strukturen im Drosophila Standardgehirn.

Klassische und digitale Färbemethoden werden kombiniert um die Architektur des Geruchssystems in den verschiedenen Arthropodengruppen zu untersuchen. Der Fokus liegt auf der Basisstruktur des Riechsystems, den Mikroschaltkreisen der Glomeruli, um damit die spezifischen Anpassungen der Euarthropoden (Insekten, Krebse) an das Leben an Land und im Wasser zu charakterisieren.


Kooperationen

  • Rafael Cantera (Instituto de Investigaciones Biológicas, Montevideo, Uruguay)
  • Manuela Rebora (University of Perugia, Italy)
  • Roberto Romani (University of Perugia, Italy)
  • Sandor Nietzsche (Universitätsklinikum Jena, EMZ, Jena)

Project Leader

  Dr. Jürgen Rybak
Fon: +49 (0)3641 57 1406

PostDocs

Natalia Marquez
Fon: +49 (0)3641 57 1465

Associated group members

David Neubert